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Ringtennis – jetzt geht’s los!!

Dass es überhaupt Ringtennis in São Paulo gibt, ist vor allem zwei Damen zu verdanken, die sich – unermüdlich alle Hindernisse aus dem Weg räumend – für diesen Sport eingesetzt haben: Cida und Sueli (das Bild zeigt mich mit den beiden Eleven). Sie nahmen sogar mit einer kleinen Gruppe an den letzten Weltmeisterschaften 2010 in Deutschland teil, wo sie allerdings, aus verschiedenen Gründen, kein so gutes Bild abgaben… 😉

Aber – wo ein Wille ist, ist ein Weg! Letzten Mittwoch fand das erste offizielle Training statt, mit neu aus Deutschland bestellten Ringen (60% Einfuhrzoll!!!) – und etwas älteren brasilianischen Damen. Am Samstag dann wurden im Rahmen eines Eltern-Kind-Festes im Club neue Spieler geworben. Erklärtes Ziel: WM 2014 in Südafrika!! (es gibt also viel zu tun für mich… :))

aller Anfang ist schwer...

...außer man ist Naturtalent

Dass es keinen Zweck hat, zu Zeiten des Berufsverkehrs durch São Paulo zu fahren, wurde mir auf dem Heimweg vom ersten Training dann mehr als deutlich: zwei Stunden im Dauerstau inklusive einem Beinahe-Unfall kosteten Nerven. Da bleibe ich doch nächstes Mal lieber noch eine gemütliche Stunde länger im Club, in den man ansonsten nur hereinkommt, wenn eines der 25.000 Mitglieder austritt oder verstirbt und man umgerechnet mehr als 50.000 Euro für die „Eintrittskarte“ hinblättert. Und bin genauso schnell zuhause.

Nachtrag 21.09.:
Heute erfuhr ich, dass die Aufnahmegebühr mittlerweile bei rund 140.000 Euro liegt… Wahnsinn!!! (Rückfahrt diesmal: 35 Min.)

 

 

 

Ringtennis in São Paulo

Ringtennis, was is’n das?!?
(Wer es genau wissen will, schaue hier nach…)
Auf jeden Fall wird diese Sportart neben Deutschland, Indien und Südafrika auch in Brasilien gespielt, allerdings auf etwas andere Art. Da die Brasilianer gern nach internationalen Regeln spielen lernen möchten, freuten sie sich zu hören, dass ich nun für längere Zeit ins Land komme. Und ich – kaum aus dem Flieger gestiegen – wurde gleich in einen der exklusivsten Clubs São Paulos eingeladen, dem Club Athlético Paulistano.

So gibt es mitten in der Stadt – palmenumsäumt zwischen Hochhäusern gelegen, ein ganz feudales Fleckchen mit großem Pool, Fußballfeld, diversen Sportmöglichkeiten und natürlich auch – wie in den Clubs üblich – einer ganzen Anzahl von Restaurants. In einem davon aß ich meine erste Feijoada, das brasilianische Nationalgericht mit verschiedensten Fleischsorten, schwarzen Bohnen und Reis. Sehr lecker!
Und: Es gibt in diesem Club auch ein vereinzeltes Decktennis-/Ringtennisfeld. Dort werde ich dann wohl in Zukunft ein paar Trainingseinheiten absolvieren.